Balalaika Classique Ensemble
Musikalische Seele Russlands
Balalaika entführte das Publikum in die Tiefen der russischen Seele und zu dem Höhepunkt der europäischen Klassik.
„Explodierende Musizierlust auf Paganini/Listschem Virtuosenniveau“ wäre die rechte Überschrift für das Konzert des Ensembles aus St. Petersburg, das am Samstagabend im zum Platzen vollen Foyer von Markt Erlbach Rangauhalle stattfand. Die Künstler brachten die ganze Vitalität russischen Gefühls-, Erlebnis- und Musiktemperaments in die fränkische Gemeinde und räumen zugleich gründlich auf mit dem – gefühlsschwanger betonten und zugleich verzerrten westlichen – Klischee von der „russischen Seele“. Russische Folklore ist – wenn man genau hinhört – ein Universum. Kaum eine andere Kultur ist musikalisch so emotional, aber auch so reich in der Darstellung emotionaler Facetten. Kaum eine andere Kultur bringt dies so auf den Punkt. Und Balalaika gibt dem Ausdruck und Stimme. Ob es der „Tanz aus dem Ural“ ist, „Kaffeekränzchen“ oder „Kolokoltschik“. Oder die Bearbeitung der klassischen Musik. Und hier führen die St. Petersburger Musiker noch ein weiteres Element ihrer Kunst vor: eine vollendete Grandwanderung zwischen Originalbesetzungen und ihren Instrumenten. Sie imitieren nicht, ob Flöte wie in Badinerie aus Bach h-moll-Suite, oder Violoncello wie im „Schwan“ aus Karneval der Tiere von Camille Saens, sondern bewahren deren Charakter und konjugieren ihn mit hohen Klang- und Farbsensibilität auf Dombra oder Balalaika.Das hat nichts mehr nur mit technischem Können zu tun, sondern kann nur entstehen, wo Musik nicht `gemacht ` sondern aus tiefem Innen heraus gelebt wird.
„Explodierende Musizierlust auf Paganini/Listschem Virtuosenniveau“ wäre die rechte Überschrift für das Konzert des Ensembles aus St. Petersburg, das am Samstagabend im zum Platzen vollen Foyer von Markt Erlbach Rangauhalle stattfand. Die Künstler brachten die ganze Vitalität russischen Gefühls-, Erlebnis- und Musiktemperaments in die fränkische Gemeinde und räumen zugleich gründlich auf mit dem – gefühlsschwanger betonten und zugleich verzerrten westlichen – Klischee von der „russischen Seele“. Russische Folklore ist – wenn man genau hinhört – ein Universum. Kaum eine andere Kultur ist musikalisch so emotional, aber auch so reich in der Darstellung emotionaler Facetten. Kaum eine andere Kultur bringt dies so auf den Punkt. Und Balalaika gibt dem Ausdruck und Stimme. Ob es der „Tanz aus dem Ural“ ist, „Kaffeekränzchen“ oder „Kolokoltschik“. Oder die Bearbeitung der klassischen Musik. Und hier führen die St. Petersburger Musiker noch ein weiteres Element ihrer Kunst vor: eine vollendete Grandwanderung zwischen Originalbesetzungen und ihren Instrumenten. Sie imitieren nicht, ob Flöte wie in Badinerie aus Bach h-moll-Suite, oder Violoncello wie im „Schwan“ aus Karneval der Tiere von Camille Saens, sondern bewahren deren Charakter und konjugieren ihn mit hohen Klang- und Farbsensibilität auf Dombra oder Balalaika.Das hat nichts mehr nur mit technischem Können zu tun, sondern kann nur entstehen, wo Musik nicht `gemacht ` sondern aus tiefem Innen heraus gelebt wird.
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