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Münchner Gitarrentrio
Alexander Leidolph, Thomas Etschmann und Mikhail Antropov
Die Ausdrucksmöglichkeiten der klassischen Gitarre sind sehr vielfältig. Der intime Klang, das Zärtliche und Verträumte vereinen sich mit dem Feuer und dem Temperament und bilden in einem Konzert einen besonderen musikalischen Raum. Das macht sie beim Publikum so beliebt.

Das Gitarrentrio potenziert die Eigenschaften der klassischen Gitarre, so dass die Werke noch kraftvoller und differenzierter interpretiert werden. Durch die spieltechnischen Möglichkeiten und das Spektrum der Klangfarben (schon Hector Berlioz bezeichnete die Gitarre als kleines Orchester) entsteht ein fast orchestraler Klang, der den Zuhörer in seinen Bann zieht. Ein Konzert wird zum Gespräch der drei Musiker – ein spannendes und unterhaltsames Unternehmen.

Im Programm des Trios begegnen sich Werke aus unterschiedlichen Epochen und Kontinenten, Vivaldis D-Dur Konzert trifft Astor Piazzollas Jahreszeiten, Bizets Carmen kontrastiert mit den Choros des Brasilianers Paulo Bellinati.
Eigene Arrangements, die auch bekannte Werke in einem neuen Licht erscheinen lassen, ergänzen Originalkompositionen für diese seltene und reizvolle Besetzung

Das Zusammenspiel des noch jungen Ensembles zeichnet sich durch hohe Präzision, leidenschaftliches Musizieren und Spielwitz aus.

Alexander Leidolph
wurde 1969 in Hattingen, Nordrhein- Westfalen, geboren.
Mit 11 Jahren begann er Gitarre zu spielen und war 1987 Preisträger beim Landeswettbewerb
„Jugend musiziert".
Von 1992-97 studierte er am Richard Strauß- Konservatorium München in der Klasse von Harald Lillmeyer. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover bei Professor Frank Bungarten. 1996 wurde er in die Yehudi Menuhin Stiftung aufgenommen. 2004 erhielt er, als Mitglied der Gruppe "Folk & Classic", den Kulturförderpreis der Stadt Rosenheim.

Thomas Etschmann
studierte Gitarre bei Eliot Fisk am Mozarteum Salzburg.
Sein Interesse gilt neben der klassischen Musik auch dem Jazz (Tourneen u.a. mit Mal Waldron) und der alten Musik (Studium der Renaissancelaute an der Musikhochschule Karlsruhe bei Jürgen Hübscher).
Der mehrfache Preisträger internationaler Wettbewerbe (Radio France-Paris, Seto Ohashi-Japan, Mauro Giuliani-Italien ) „fasziniert das Publikum durch die nahezu unerschöpflich scheinenden Ausdrucksmöglichkeiten der sechs Saiten" und läßt dabei seine „immense Technik vergessen".
In der Fachwelt machte er sich einen Namen durch die Interpretationen zeitgenössischer Gitarrenmusik, er wirkt u.a. bei der Münchner Biennale unter Leitung von Hans Werner Henze mit, wird wiederholt als Solist auf Konzertreisen nach Japan eingeladen. Neben seiner Tätigkeit als Interpret findet er immer wieder Zeit für eigene Kompositionen, vor allem Kammermusik mit Gitarre, aber auch Filmmusik u.a. für die ARD .
Seine Solo-CD mit Werken von Bach bis Britten erntet begeisterte Kritiken „....man darf gespannt sein, was dieser musikalisch und technisch brillante Gitarrist in Zukunft bieten wird..."(Staccato).
Seine Konzerte nennt die neue Musikzeitung schlicht „Sternstunden".
Neben seiner pädagogischen Arbeit ist er auch als Solist und in verschiedenen Ensembles tätig.

Mikhail Antropov
wurde 1970 in St. Petersburg geboren. 1989 gewann er den 3. Preis im St. Petersburger Gitarrenwettbewerb.
Bis 1997 studierte er dann Gitarre am St. Peterburger Musikcollege.
Zu dieser Zeit kooperierte er bereits mit verschiedenen St. Petersburger Künstlern bei Konzertagenturen und Veranstaltern wie Nevá-Konzert, dem Musiktheater „Benefiz" und im Fersehstudio „Vorstellung" des Fernsehsenders Kanal 5. Außerdem nahm er als Studiogitarrist an Aufnahmen von TV- und Radiosendungen teil.
Ab 1998 vertiefte er sein Studium am
Richard-Strauss-Konservatorium München in der Klasse von Susanne Schoeppe und im Jahr 2003 erhielt das Diplom der Hochschule für Musik und Theater München und die "Künstlerische Reife für Kammermusik". Danach folgte Unterricht bei Prof. Müller-Pering, Wulfin Lieske sowie Johannes Tonio Kreusch im Rahmen der verschiedenen Kurse.
Im Jahr 1998 wurde er zum Mitglied des geh 4 Gitarrenquartett aus München, mit dem er bereits in St . Petersburg, Bozen, Verona, Salzburg und Prag, sowie bei den Internationalen Gitarrenfestivals in Dresden (2004) und Templin (2005) gastierte.
J. Ph. Rameau, Dardanus-Ouverture



Antonio Vivaldi, Concerto D-Dur
- Allegro giusto
- Largo
- Allegro
Concerto G-Dur
- Allegro
-Andante
-Allegro

Joseph Haydn, Trio in D-Dur
-Allegro molto
-Menuett I
-Adagio
-Menuett II
-Finale presto

Luigi Boccherini, Introduktion & Fandango

Isaak Albéniz, Sevilla
Aragon

Filippo Gragnani, Trio op 12
- Allegro
-Thema con Variationi
- Minuetto

Georges Bizet, aus der Carmen-Suite
- Aragonaise
- Habanera
- Toreadors
- Entr´acte
- Gypsy Dance

Astor Piazzolla, L'Evasion
Invierno Porteno
Verano Porteno



Jorge Cardoso, Liliana

Paulo Bellinati, Baiao de Gude

Maximo Diego Pujol, Fin De Siglo

Raul Maldonado, Milonga

Georges Bizet, aus der Carmen-Suite
- Aragonaise
- Habanera
- Toreadors
- Entr´acte
- Gypsy Dance

Astor Piazzolla, L'Evasion
Invierno Porteno
Verano Porteno

Jorge Cardoso, Liliana

Paulo Bellinati, Baiao de Gude

Maximo Diego Pujol, Fin De Siglo

Raul Maldonado, Milonga
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